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Clubhouse – Plattform mit Zukunft oder überbewerteter Hype?

“Bist du schon bei Clubhouse?”
“Was? Nein, die Diskotheken haben doch zu!”

Was zunächst nur unter Influencern und Hollywood-Sternchen bekannt war, ist nun auch auf dem Smartphone des Nachbarn zu finden. Doch warum, und was macht die neue App “Clubhouse” so besonders?

“Clubhouse” von Alpha Exploration Co. trifft den Zahn der Zeit und gewinnt täglich an Beliebtheit. Onlineportale beschreiben das System der App als “Podcast 2.0”. In Gesprächsrunden wird Live über verschiedenste Themen diskutiert und philosophiert. Statt sich Bilder oder Videos zu senden, lässt dieses soziale Netzwerk seine Nutzer wieder näher zusammenkommen und macht es möglich, neue Personen mit den gleichen Interessen kennenzulernen. Beinahe wie ein richtiger Club.

Doch damit nicht genug. “Clubhouse” lässt seine Nutzer nur über eine Einladung einer weiteren Person beitreten. Durch ein Schneeballsystem wird so ein Netzwerk gebildet, dass sich wie von selbst vergrößert. Jeder Nutzer bekommt die Chance, zwei weitere Kontakte einzuladen. Durch aktive Beteiligung an der App, indem man z. B. selbst Gesprächsrunden hostet, steigt die Zahl der Einladungen die man selbst versenden kann.

Influencer und aktuelle Nachrichtenportale berichten über die App und den Trend, den sie mit sich bringt. Angeregt durch die scheinbare Chancenknappheit entsteht das sogenannte FOMO – Fear of missing out (zu Deutsch “Angst etwas zu verpassen”). Das rasante Wachstum der Nutzer ist hierdurch kaum verwunderlich. Wenn man eine Einladung erhält, ist es beinahe so, als würde der Türsteher des neuesten Clubs der Stadt das heutige Outfit wohlwollend abnicken. Glückseligkeit und Adrenalin sorgen für die positive Verknüpfung mit der App und wecken den Wunsch, diese Chance auch anderen zu ermöglichen.

Doch wo Licht ist, sind auch Schatten. Vor Kurzem berichteten diverse Medien Portale darüber, dass der Datenschutz von “Clubhouse” unausgereift und beinahe nicht gegeben ist. So werden Audiosequenzen von der App mitgeschnitten und gespeichert, ohne das die Nutzer jemals etwas davon erfahren. Entwickler Paul Davison experimentierte schon in der Vergangenheit mit Netzwerken, die soziale Prozesse auf die Probe stellen sollten.

Unser Fazit lautet: Jede App beginnt in ihren Kinderschuhen. Durch treffende AGBs und eine kontinuierliche Weiterentwicklung birgt “Clubhouse” großes Potenzial. Besonders für Firmen und Selbstständige ist der direkte Austausch zu ihren Kunden, aber auch untereinander bedeutsam wie kaum etwas anderes. Durch die exklusiven Räume, die die App bietet, können Meetings und Beratungen auf Distanz beinahe so fließend und zielgerichtet ablaufen, als säße man an einem Tisch beisammen. Auf diese Weise sind schleppende Telefonate ein Problem von gestern und der Weltmarkt eröffnet sich für Ihre nächste zündende Idee. Clubhouse als Muss? Definitiv nicht. Clubhouse als Inspirationsquelle? Absolut! Also rein in den Glitzerfummel und ab ins (virtuelle) Getümmel!

Designstuuv

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