Mal ehrlich: Wie fühlt sich dein Januar an? Grau in Grau – oder ist das Blatt vor dir schon bunt gefüllt?
Alle Jahre wieder geistert er durch die Medien: der Blue Monday. Angeblich der traurigste Tag des Jahres, meistens der dritte Montag im Januar. Die Konten sind leergeshoppt, die guten Vorsätze schon wieder über Bord geworfen – und der nächste Sommerurlaub scheint Lichtjahre entfernt.
Aber bevor wir kollektiv die Decke über den Kopf ziehen, schauen wir uns dieses Phänomen mal mit der Marketing-Brille an. Denn was als einer der genialsten PR-Stunts der Geschichte begann, kann heute eine echte Chance für Unternehmen sein – wenn man es richtig macht. Hier ist unser Blick aus der DESIGNSTUUV® auf den Januar-Blues – und warum wir glauben, dass genau jetzt die beste Zeit für bunte Gedanken (und Tulpen!) ist.
Ein Marketing-Mythos mit langem Atem
Woher kommt dieser Tag eigentlich? Spoiler: Er ist keine wissenschaftliche Entdeckung – sondern ein Meisterstück der PR.
Wir schreiben das Jahr 2005. Der Reiseanbieter Sky Travel hat ein Problem: Im Januar bucht niemand Urlaub. Die Lösung der Agentur Porter Novelli? Man nehme eine griffige Story, mixe sie mit einer pseudowissenschaftlichen Formel und einem akademischen Gesicht (dem Psychologen Cliff Arnall) – und fertig ist der „Blue Monday“.
Die Formel selbst? Mathematischer Unfug. Man kann „Wetter“ nicht mit „Schulden“ addieren.
Die Wirkung? Gigantisch. Die Medien stürzten sich darauf, und plötzlich war Reisen nicht mehr nur Luxus, sondern „psychologische Notwendigkeit“. Ein genialer Schachzug, der bis heute nachwirkt.
Was wir daraus lernen (und was nicht)
Der Blue Monday lehrt uns zwei Dinge über Marketing:
✓ Emotionen steuern Entscheidungen: Wir kaufen keine Produkte – wir kaufen Gefühle (oder Lösungen für schlechte Gefühle).
✓ Storytelling schlägt Fakten: Eine gute Geschichte verbreitet sich oft ganz von selbst.
Aber Vorsicht: Die Zeiten haben sich geändert. Plumpe „Kauf dich glücklich“-Parolen funktionieren heute kaum noch. Wer heute auf den „Wir sind alle so traurig“-Zug aufspringt, wirkt schnell zynisch.
Vom „Blue Monday“ zum „Blue January“: Raum für echte Beziehungen
Statt auf einen konstruierten Tag zu starren, betrachten wir bei DESIGNSTUUV® lieber den ganzen Monat: den Blue January.
Ja – das Energietief im Januar ist biologisch real (Lichtmangel, „Winterschlaf-Modus“). Genau deshalb ist jetzt nicht die Zeit für lautes Marktschreien, sondern für Beziehungsarbeit.
Wie erfolgreiche Marken den Januar nutzen:
– Empathie statt Rabattschlacht: Zeigt Verständnis. Die Initiative „Brew Monday“ macht es vor: Statt Trübsal zu blasen, ruft sie dazu auf, sich auf eine Tasse Tee zu treffen und wirklich miteinander zu reden. Das ist Branding mit Haltung.
– Service & Mehrwert: Helft euren Kund:innen, gut in das Jahr zu kommen – nicht mit Druck, sondern mit nützlichen Inhalten.
– Normalisierung: Es ist okay, im Januar müde zu sein. Unternehmen, die das aussprechen, schaffen Nähe.
Content Ideen eignen sich immer gut, um Abwechslung in die eigenen Accounts zu bringen, doch die aktuell vorsommerliche Zeit bietet ebenfalls eine Vielzahl an kreativen Ideen. Nutzen Sie das gute Wetter, die Möglichkeit wieder an die frische Luft zu gehen und die Spaß-bereitenden Feiertage zu die Möglichkeit wieder an die frische Luft zu gehen und die Spaß-bereitenden Feiertage zu Ihrem Vorteil.ontent Ideen eignen sich immer gut, um Abwechslung in die eigenen Accounts zu bringen, doch die aktuell vorsommerliche Zeit bietet ebenfalls eine Vielzahl an kreativen Ideen. Nutzen Sie das gute Wetter, die Möglichkeit wieder an die frische Luft zu gehen und die Spaß-bereitenden Feiertage zu die Möglichkeit wieder an die frische Luft zu gehen und die Spaß-bereitenden Feiertage zu Ihrem Vorteil.



Der DESIGNSTUUV®-Tipp: Raus aus dem Grau, rein in die Vision
Wir in der Agentur nutzen den Januar ganz bewusst anders. Für uns ist der „Blue January“ keine Zeit des Mangels, sondern die Zeit der leeren Leinwand.
Während es draußen stürmt und grau ist, leuchten bei uns drinnen die Bildschirme und Köpfe. Warum? Weil wir genau jetzt das Jahr visualisieren.
1. Visualisierung ist Macht
Wir entwickeln jetzt die Jahresplanungen mit unseren Kund:innen. Wir träumen uns aus dem grauen Januar heraus direkt in die Erfolge der Zukunft. Wer jetzt schon visuell vor sich sieht, wo er im Dezember stehen will, programmiert sein Unterbewusstsein (und sein Marketing) auf Erfolg. Nutzt diese ruhigeren Wochen, um strategisch zu träumen.
2. Dankbarkeit und Urvertrauen als Treibstoff
Bevor wir losrennen, schauen wir zurück: Wofür sind wir dankbar? Was lief letztes Jahr gut? Dankbarkeit ist der beste Gegenpol zum angeblichen „Traurigkeits-Blues“. Sie erdet uns und gibt Kraft für neue Kampagnen.
Für mich persönlich mischt sich hier auch immer eine Portion tieferes Vertrauen hinein. Es gibt diesen alten Psalm, der sagt: „Du machst meine Finsternis licht.“ Wer darauf vertraut – ob im Glauben oder als innere Haltung –, dass das Licht wiederkehrt, der plant und arbeitet gelassener. Diese Zuversicht ist ein starker Anker, wenn der Kalender „Blue Monday“ ruft.
3. Der analoge Hack
Und hier noch ein ganz pragmatischer Tipp aus unserem Agentur-Alltag, der Wunder wirkt: Stellt euch bunte Tulpen auf den Schreibtisch.
Kein Witz. Das frische Grün und die knalligen Farben sind ein visuelles Versprechen, dass der Frühling kommt. Das hebt die Laune schneller als jede Marketing-Strategie.
Fazit: Nutzt das Tief für den Anlauf
Der Blue Monday ist kein Fakt. Er ist ein Spiegel.
Ihr könnt hineinschauen und Grau sehen. Oder ihr nutzt ihn als Startblock.
Für unsere Kund:innen und uns gilt: Wir akzeptieren den Rhythmus des Winters – aber wir lassen uns nicht von ihm lähmen. Wir nutzen die Ruhe, um die bunten Raketen für den Rest des Jahres zu bauen.
Lasst uns diesen „blauen“ Monat nutzen, um uns gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu träumen – und sie dann visuell Realität werden zu lassen.
Wir denken und machen. Auch (und gerade), wenn es draußen grau ist.
Eure Katrin aus der DESIGNSTUUV®
