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Warum Ihr Onlineshop neben dem Werkzeugkoffer einen Schminkkoffer benötigt

DESIGNSTUUV Onlineshop Schminkkoffer Blogbild

Denken Sie jetzt mal an einen Programmierer. Er programmiert und optimiert Ihren Onlineshop für Ihre Kundschaft. Das ist super, denn wenn Ihre Kundschaft zu 100% aus Männern besteht, dürfte Ihr Shop optimal verkaufen. Ach, das tut er nicht? Das könnte besser sein? Na, dann liegt es vielleicht an einem ganz kleinen Denkfehler: Die meisten Onlineshops sind von Männern konzipiert und das, obwohl die meisten Onlineshop-Konsumenten weiblich sind. Das zeigen der Status quo in Webshops und wissenschaftliche Studien* über das Kaufverhalten der Onlinenutzer. Viele Onlineshops sind mit ihren Listen, Navigationssystemen, Produktfotos und Menüs  in erster Linie auch in der User Experience – also Ihrer Nutzerfreundlichkeit – auf Männer zugeschnitten. Durch die gängigen Shopsysteme sind sie sich alle relativ ähnlich: sie bedienen das männliche Kaufverhalten und lassen weibliche Vorlieben wie Schnüstern, sich inspirieren lassen, pinnen und Verknüpfungen zu sozialen Medien links liegen. Oft wird auch vergessen, dass ein Shop, der einmal technisch aufgesetzt ist,  nicht alleine verkauft, sondern einen ganzen Handwerkskoffer an Tools benötigt, um erfolgreich zu sein. Nun könnte man sagen, dass es eher der Schminkkoffer statt der Werkzeugkoffer ist, den moderne und verkaufsstarke Onlineshops benötigen. Denn eines darf man nicht außer acht lassen: das Design und die User Experience.

Männliches Kaufverhalten Weibliches Kaufverhalten

Nun wollen wir keinesfalls die Genderdebatte neu entfachen. Natürlich gibt es auch viele Zwischenstufen. Es gibt auch Männer, die gerne schnüstern und Frauen mit eher pragmatischem Shoppingverhalten. Dennoch wird der weibliche Kaufprozess momentan im Onlinemarketing zu wenig berücksichtigt. Dabei fängt es im Gehirn an: wir Frauen verarbeiten Informationen anders als Männer. Wir sammeln mehr Details und setzen mehrere Hirnareale ein, während Männer sich eher aufs Wesentliche fokussieren. Das eine ist weder schlechter, als das andere, nur eben anders. Auch unsere Sinne funktionieren unterschiedlich: Frauen nehmen mehr im Augenwinkel wahr. Das macht Frauen zugänglicher für zusätzliche Angebote. Wir lieben gutes Design und betrachten stärker als Männer die Menüleisten oder Logos. Dadurch erinnern wir uns stärker an Produkte oder Marken. Frauen nehmen mehr von ihrer Umwelt wahr und beziehen diese Eindrücke in ihre Kaufentscheidungen mit ein, während Männer klarer auf ihre Bedürfnisse fixiert sind. Unsere Unterschiede wirken sich unmittelbar auf das Shopping-Verhalten aus: Männer wissen häufig, was sie wollen, und gehen zielgerichtet darauf zu. Frauen lassen sich dagegen gern ablenken, schauen sich erst das ganze Angebot an und grenzen dann ein, was sie wollen. Zusätzlich haben Frauen eine höhere Retourenquote. Frauen kaufen zwar mehr online ein, aber schicken dafür auch einen Großteil wieder zurück. Bei Männern sind die Zahlen genau umgekehrt: sie kaufen zwar weniger online, schicken aber deutlich weniger zurück. Das ist im E-Commerce genauso wie im stationären Handel. Und meist zücken wir für den Einkauf maximal unser Smartphone um dem Kaufimpuls unmittelbar zu folgen, lassen uns dabei inspirieren und „parken“ unsere Objekte der Begierde als Screenshots auf dem Handy oder pinnen sie an unsere virtuelle Pinnwand für einen späteren Kauf.

Rundherum gute Argumente, um sein E-Commerce-Team mit etwas mehr Weiblichkeit zu wählen, finden Sie nicht? Denn Männer profitieren genauso davon, wenn Onlineshops nutzerfreundlicher konzipiert sind. Geschlechterspezifische Gestaltung brauchen wir deshalb nicht unbedingt, denn für Frauen muss nicht alles rosarot sein. Im Design, in der Nutzerfreundlichkeit, der Informationsarchitektur kann man zum Beispiel ansetzen und mehr Wert auf die Darstellung und Inspiration der Produkte legen.
Man braucht keine zwei verschiedenen Shops für Männer und Frauen: lediglich der klassische Shop darf weiblicher werden, damit er neutral ist und optimal verkauft. Ein Zusammenspiel aus maskulin und feminin ist hier der ideale Weg.

Wir DESIGNSTUUVLER wollen dazu motivieren, dass sich mehr Frauen in den IT-Bereich zu uns trauen. Die Gender-Barriere gilt ja für beide Seiten: Frauen erscheint die Branche abschreckend, weil sie so technisch daherkommt und von Männern dominiert wird. Dabei nutzen wir für unsere Kunden die starken Vorteile, die eine überwiegend weibliche Digitalagentur mit sich bringt, eben die Möglichkeiten für unsere Kunden digitale Medien optimal vernetzt und technisch auf höchstem Niveau zu nutzen. Da gehört der Blick für die weibliche Kaufkraft unbedingt dazu.

Wenn Sie sich für einen Onlineshop und die optimale Vermarktung interessieren, versuchen Sie doch mal durch die (weiblichen) Augen Ihrer Kundschaft zu schauen und nutzen Sie unsere E-Commerce Werkzeug- und Schminkkoffer mit unseren Tools wie Shopdesign, User Experience, Programmierung, Vermarktungsstrategie, Suchmaschinenoptimierung, Social Media und klassische Werbung. Und ganz nebenbei: sollten Sie ein Mann sein: einen männlichen Programmierer wünschen wir uns zur Verstärkung unserer männlichen Kollegen ebenfalls noch.

Designstuuv Gruppenbild ohne Heinz

*Quelle: Micheal Kempe, das Internet der Zukunft / Geschlechtsspezifische Unterschiede beim Online-Shopping

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