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Diese Initiativen überbrücken den Mindestabstand

Am 04. September 2021 veröffentlichte die „Nordwest Zeitung“ folgenden Presse-Artikel:
Quelle: Nordwest Zeitung [Artikel hier bei nwzonline nachlesen]

AWO WESER-EMS ZEICHNET CORONA-HILFEN AUS
Diese Initiativen überbrücken den Mindestabstand

von Christoph Kiefer

OLDENBURG Menschliche Wärme und soziale Nähe fördern – das ist seit Ausbruch der Pandemie und der anhaltenden Kontaktbeschränkungen besonders wichtig geworden.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Bezirk Weser-Ems hat den großen Bedarf zum Anlass genommen, besonders gelungene Initiativen mit dem diesjährigen Engagementpreis auszuzeichnen.

Hilfe für Erkrankte

Aus fast zwei Dutzend Vorschlägen wählte eine Jury drei Initiativen zur Preisverleihung am Donnerstagabend im Oldenburger Schloss aus. Der erste Preis ging an die Oldenburgerin Sabine Westerwelle und Yank Saländer als Mit-Initiatoren einer virtuellen Selbsthilfegruppe für seelisch Erkrankte. Mittlerweile rund 750 Mitglieder zählt ihre Facebook-Gruppe „Psychische Erkrankungen in Zeiten von Corona“, die Austausch, Zuspruch und Rat anbietet. Den zweiten Preis teilen sich zwei Gruppen aus Ostfriesland. Die Auszeichnung geht zum einen an Katrin de Buhr und ihren Sohn Leander.

Die Unternehmerin aus Aurich organisierte Hilfsangebote wie zum Beispiel Tablets für Pflegeheime. Über ein Gabenzaun-Projekt konnten sich wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgen. Zum anderen kam eine Lastenrad-Initiative auf Platz zwei: Einkaufstouren erledigten für ältere Menschen Freiwillige vom Jahrgang 12 des Max-Windmüller-Gymnasiums in Emden. Wie Nico König, der die Auszeichnung für seine „Pedaloholics“ entgegennahm, berichtete, waren Gespräche mit den Einkaufsboten für viele Senioren genauso wichtig wie die Waren. Einen Sonderpreis erhielt die „Stätte der Begegnung“, die der Awo-Kreisverband Delmenhorst um Lilo Lettau initiiert hat.

Gegen Distanz

Telefongruppen, Gesellschaftsspiele übers Telefon und die Entwicklung von Rätselheften haben vielen Senioren die schweren Monate der Kontaktbeschränkungen erleichtert. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann würdigte die „Glanzlichter, die Menschen durch ihr Engagement setzen“.

Die Initiativen überbrückten die zwischenmenschliche Distanz, die Corona-Maßnahmen begünstigt hätten. Die stellvertretende Staatssekretärin im Gesundheits- und Sozialministerium in Hannover, Claudia Schröder, zeigte sich dankbar und wertschätzend für die vielen Ideen. Die stellvertretender Leiterin des Corona-Krisenstabs warb eindringlich dafür, Impf-Angebote zu nutzen. 90 Prozent der Patienten, die derzeit intensivmedizinisch behandelt werden müssten, seien nicht geimpft.

Der Präsidiumsvorsitzende der Awo Weser-Ems, Harald Groth, berichtete von der Schwierigkeit für die Jury, die Auszeichnungen zu vergeben. „Bei so vielen tollen Projekten ist uns die Wahl nicht leichtgefallen“, sagte Groth. Die eingereichten Vorschläge zeigten „das beeindruckende ehrenamtliche Engagement in der Weser-Ems-Region“.

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